Mit dem Pflegeneuordnungsgesetz sollen die Finanzen der Pflegeversicherung stabilisiert und die Versorgung der Menschen verbessert werden. Dafür wird ein stärkerer Fokus auf die Prävention von Pflegebedürftigkeit gelegt. Zudem sollen Angehörige entlastet, die Leistungsansprüche vereinfacht und der Zugang gebündelt werden.
Ich bin gespannt was Ende des Jahres letztendlich beschlossen wird.
"Die soziale Pflegeversicherung (SPV) steht auf der einen Seite unter massivem finanziellem Druck. Seit einigen Jahren übersteigen die Ausgaben für Pflegeleistungen die Einnahmen aus den Beiträgen deutlich."
"Begutachtung: Fachlich angezeigte Anpassung des Begutachtungsinstruments mit dem Ziel einer Bremsung des Anstiegs der Zahl der Pflegebedürftigen."
Diese beiden Punkte aus dem Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes sagen schon alles.
Festmachen kann man schon mal, es soll Geld eingespart werden.
Den Machern des Pflegeneuordnungsgesetzes werden mit Sicherheit noch genug asoziale Gründe einfallen, um das Gesetz im Parlament durchzupauken. Hauptsache, die Einsparungen lassen sich anschließend als notwendige Reform verkaufen.