Meine Güte, wenn ich das sehe, hier an einem BYD, dem China-Hersteller, der den europäischen Markt aufräumen möchte, was für ein dünnes Blech das ist. Ich habe ab dem zweiten Lehrjahr und weit über die Gesellenprüfung hinaus an einer solchen Rahmenrichtbank gearbeitet, nicht diese da, anderer Hersteller, aber das gleiche Prinzip, da kann man richtig Kraft auf die Karosse ausüben, aber das Ding da ist ja dünn wie Seidenpapier. Früher, so ein Citroën 2CV oder ein Renault 4, billige Franzosen überhaupt, musste man ja schon aufpassen, dass man mit der Hydraulik oder dem Kettenzug die Karre nicht zerreißt oder zu lang zieht. Zum einen erschrickt mich hier dieses extrem dünne Blech und dass die dieses weiche Ding so Pi mal Auge ziehen, ohne zu messen oder den vorher auf eine Rahmenrichtlehre zu spannen. Der hat vermutlich eh Spaltmaße, wo du einen Ball durchwerfen kannst, na ja, aber hinter den Verkleidungen wenigstens erst Farbe und dann Kitt auf die Überlappungen geschmiert. Das dünne Blech + nach ein paar Jahren Rost? Den kann man ja schon ohne Rost zerreißen wie einen Papierflieger. Ok, da lege ich dann doch lieber ein paar Euro drauf und weiß, die Kiste ist zusammengetackert in Germany oder wenigstens Europa. Die lassen auch nach, aber noch ist das ein anderer, besserer Standard. Mein Golf hat mindestens doppelt so viele Schweißpunkte.
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