Longevity bei Katzen: Nicht 20 Jahre. 20 gute Jahre. Es ist sechs Uhr morgens. Ein sanftes, aber bestimmtes Drücken einer Pfote in das weiche Fleisch Deines Oberarms signalisiert: Die Regentin ist wach. Ich, Raya, beobachte meinen Menschen nun schon eine ganze Weile bei seinem Morgenritual. Hinweis: Alles, was Du hier liest, soll Dir Orientierung und verständliche Hintergrundinfos geben. Es ersetzt jedoch niemals den Besuch bei einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker. Ich kann und darf keine Diagnose stellen und auch keine Behandlung empfehlen. Wenn Deine Katze krank wirkt, Schmerzen hat oder Du unsicher bist, wende Dich bitte immer an einen Tierarzt – das ist der sicherste Weg für Dein Tier.
Es gibt keinen ekligen, bitteren Kaffee – mein Mensch ist schlau. Stattdessen höre ich das rhythmische Shaker-Geräusch, das den Tag einläutet. Während er seinen Proteinshake mixt und all seine Pulver und Kapseln darin verschwinden läßt, sitze ich auf der Küchenanrichte, den Schwanz elegant um meine Pfoten gewickelt. Ich beobachte genau, wie er sein eigenes „Biohacking“ betreibt, um fit und stark zu bleiben. Ich sehe die bunten Kapseln, das feine Pulver, das im Shake verschwindet, und das zufriedene Gesicht nach dem ersten Schluck.
Und während der Shaker wirbelt, dachte ich mir neulich: „Und was ist mit mir? Was ist mit meinen Zellen?“ Wenn mein Mensch plant, durch Optimierung seiner Biochemie und hochwertige Proteine 100 Jahre alt zu werden, dann möchte ich bitteschön als seine treue Gefährtin an seiner Seite sein – und zwar nicht als klapprige Schatten-Katze, sondern als die strahlende, agile ägyptische Prinzessin, die ich tief im Inneren bin.