Der Pestvogel ist zurzeit in Teilen Norddeutschlands zu sehen. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um den Einfall einer invasiven Art, sondern um ein seltenes Naturphänomen, das besonders Vogelliebhaber:innen Freude bringt.
Wie der NDR in einer Meldung mitteilt, bietet sich den Menschen im Landkreis Celle ein ganz besonderes Naturschauspiel (Stand Januar 2026): Der sogenannte Pestvogel, auch bekannt als Seidenschwanz oder Bombycilla garrulus, wandert aus Nordeuropa ein. Laut dem Netzwerk für Kryptozoologie (NfK) trat dieses Ereignis das letzte Mal im Winter 2008/2009 ein.
Für Vogelbegeisterte und Naturfotograf:innen also eine seltene Chance, die Tiere zu Gesicht zu bekommen. Doch was hat es mit der Migration auf sich? Ist der Pestvogel ein Eindringling?
Anders, als es der umgangssprachliche Name „Pestvogel“ vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Art nicht um eine Plage.