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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 512 mal aufgerufen
  
 sanfte Medizin
Elfe

10.03.2008 15:36
Migräne Zitat · antworten

Hallo zusammen.

Seit ich 18 bin leide ich an der schönen Volkskrankheit, die auch unter dem Namen Migräne bekannt ist.

Jahrelang habe ich es ignoriert bzw. verschwiegen und die drei Tage immer im dunklen Kämmerlein ausgeharrt.

Ich war damit auch nicht beim Arzt. Ich kam mir irgendwie doof vor. Aber dann......ging es nicht mehr

anders. Die Anfälle kommen zwar "nur" alle 4-6 Wochen, aber dann 72 Stunden. 72 Stunden Kopfschmerzen, Erbrechen und

Dämmerzustand. Während dieser Anfälle währe ich am liebsten so lange mit dem Kopf vor die Wand gerannt, damit ich

bewustlos zusammen breche und diese ätzenden Schmerzen aufhören.

Vor 4 Jahren bin ich dann endlich zum Arzt....nach gut 18 Jahren Folter. Es wurde alles gemacht. CT, Belastungs-EKG....

alles in Ordnung, den Triptanen stand nichts mehr im Weg.

Nur möchte ich von dem Sauzeug gerne weg. Die Nebenwirkungen sind schon hammerhart und wenn es sonstige Mittel gibt,

die diesen Anfall abschwächen, so würde ich gerne etwas ausprobieren.

Wer von Euch also etwas kennt.....bitte her damit, bin für jeden Tip dankbar.

LG von Steffi




Dr.KlausP Offline

Frauenversteher
Beiträge: 12.178


10.03.2008 15:49
#2 RE: Migräne Zitat · antworten

Hallo Steffi,

Kopfschmerzen und die Steigerung davon, Migräne, ist was ekliges. Karin kann ein Lied davon singen.
Auch sie hat Jahre, vielleicht Jahrzehnte, damit gekämpft.
Nach meinem SA hat mir mein Hausarzt aufgetragen, mir regelmäßig zu bestimmten Tageszeiten den Blutdruck
zu messen, Karin hat aus Solidarität mitgemacht, und siehe da, sie hat festgestellt, daß ihr Blutdruck
entschieden zu hoch ist.
Ein Gespräch mit dem Hausarzt und die Verordnung eines Blutdrucksenkers hat dazu geführt, daß diese lästigen
Kopfschmerzen um ein Vielfaches seltener geworden sind.
Ich weiß nicht, vielleicht erzähle ich dir nichts Neues, aber wenn es nicht so ist, dann teste es einfach mal aus.

Grüsse Klaus





http://padalski.lvm.de

Gruß
Karin und Klaus




Moni Online

Eifeler Mädche
Beiträge: 9.559


10.03.2008 15:53
#3 RE: Migräne Zitat · antworten
Ach Steffi, das sind Schmerzen.

1.)
Migräne
2 Leinentücher mit kaltem Wasser tränken. 10-15 Minuten eines in den Nacken, das andere auf die Stirn legen. Anwendung wiederholen bis sich Beschwerden gebessert haben.

2.)
eine Tasse starker Kaffee mit einem ordentlichen Schluck Zitronensaft.(bei niedrigem Blutdruck)

3.)
Migräne
Baldrian, Lavendel, Pestwurz, Pfefferminze, Wacholder (aus der Apotheke)

und schau du mal hier auf die Seite - vielleicht findest du hier noch etwas anderes.=> http://www.biomedicus.ch/index.php?id=2341


LG Moni
Wer keinen Mut zum Träumen hat,
hat keine Kraft zu kämpfen.


Elfe

10.03.2008 19:09
#4 RE: Migräne Zitat · antworten

@Klaus: Das mit dem Blutdruck messen ist eine gute Ideee. Normalerweise habe ich normalen Blutdruck, aber wenn ich ehrlich
bin, dann lasse ich ihn nur einmal im Jahr beim Hausarzt messen. Da wir ein Gerät zuhause haben, werde ich
ab morgen einfach mal mit dem Messen anfangen. Danke für den Tip


@Moni: Auch Dir vielen lieben Dank für die Tips und die Internetseite. Sobald mein Kopf wieder klar ist, werde ich
mich direkt mal durch diese Seite wühlen. Vielen lieben Dank

LG Steffi


Doc

05.04.2008 10:18
#5 RE: Migräne Zitat · antworten



Mit Naturheilkunde gegen Migräne



Der Schmerz beginnt häufig im Nacken. Von dort schleicht er langsam über die Kopf- und Schläfenregion aufwärts. Dann ist er für bis zu 72 Stunden einfach da, hämmert unerbittlich auf den Kopf der Betroffenen ein. Bittet man Migränepatienten diesen Schmerz auf einer Skala von eins bis zehn einzuordnen, bewerten ihn die meisten mit acht oder mehr. Viel mehr scheint man nicht zu ertragen.

Migräneattacken sind für Betroffene eine Qual, zumal die höllischen Kopfschmerzen nicht selten von Übelkeit und Erbrechen, von Sehstörungen (Aura), in manchen Fällen auch von einer extremen Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet werden. Rund eine Million Deutsche - mehr Frauen als Männer - leiden regelmäßig an derart heftigen Migräneattacken, denen sie nur mit starken Schmerzmitteln begegnen können.

Ein Leben in Abhängigkeit von starken Schmerzmitteln jedoch muss auch für Migränepatienten nicht sein, davon ist Naturheilkundler Dr. Robert Bachmann überzeugt. In einer Beobachtungsstudie mit dem Institut für Arbeits- und Sozialhygiene in Karlsruhe habe man jetzt erstmals nachweisen können, dass naturheilkundliche Therapien wie etwa eine veränderte Ernährung, ein gezieltes Bewegungsprogramm, Entspannungsverfahren oder durchblutungsanregende Wasseranwendungen Migränepatienten deutliche Erleichterung bringen können. Immerhin zwei Drittel der Probanden gab an, dass sich sowohl die Häufigkeit, Intensität als auch die Dauer der Attacken sowie die Menge der eingenommenen Schmerzmittel deutlich reduziert habe. Zehn Prozent gar sagten, sie seien völlig schmerzfrei.

Wie Migräne und Kopfschmerzen natürlich zu behandeln sind, darüber wird der Leiter der Reithofpark-Klinik für Naturheilverfahren in Bad Feilnbach am Mittwoch, 9. April, ab 19 Uhr bei der nächsten studio visite im studio dumont sprechen. Zuvor wird Bachmann um 16 Uhr seinen im vorigen Jahr ausverkauften Vortrag zum „Gesunden Darm“ wiederholen - nicht zuletzt weil das Verdauungsorgan auch bei der Behandlung von Migräne eine wichtige Rolle spielt. Schließlich werde es, so Bachmann, durch falsche Essgewohnheiten und Ernährungszusammenstellung „zu einem der wichtigsten Störfelder, die einen Migräneanfall auslösen können“.

In Blutflussmessungen sei zu erkennen, dass bei einem Migräneanfall zunächst die Gehirndurchblutung eingeschränkt wird, erklärt der Allgemeinmediziner. Erst wenn sich der Blutfluss und die Sauerstoffzufuhr wieder normalisiere, höre der Kopfschmerz wieder auf. Für Bachmann ist der Migräneschmerz deshalb auch als „Schrei des Organs nach Sauerstoff“ zu verstehen.

Ziel des naturheilkundlichen Ansatzes sei es, nicht den Schmerz zu unterdrücken, sondern zu verhindern, und zwar in- dem die Sauerstoffzufuhr zu Gehirn verbessert wird. Die Behandlung soll den Organismus widerstandsfähiger gegen äußerere Reize werden lassen, seine Selbstregulation stärken und die Toleranzschwelle gegenüber Reizen, die den Kopfschmerz auslösen, erhöhen. Um dies zu erreichen, so Bachmann, stehe „ein ganzer Strauß naturheilkundlicher Therapiemaßnahmen“ zur Verfügung, von einem gezielten Gefäßtraining, etwa durch Kneipp'sche Wechselanwendungen oder entschlackende Lymphdrainagen und entsäuernde Fango-Massagen über Entspannungsverfahren, Yoga oder Atemtherapien und einem moderaten Bewegungsprogramm (Bachmann: „Dadurch wird die Durchblutung des Kopfs um 15 bis 25 Prozent verbessert“) bis hin etwa zu einer Regulierung des Säure-Basen-Haushalts. Schließlich gewähre nur der einen optimalen Sauerstofftransport, betont Bachmann.

Wie wichtig zudem eine optimale Darmfunktion ist, macht Bachmann an einem banalen Beispiel deutlich. Schon „einfache“ Blähungen drückten das Zwerchfell nach oben und engten so die Lunge ein - was wiederum die Sauerstoffaufnahme behindere.


http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1206878699330

http://www.ksta.de



----------------
et jet immer irjendwie wigger


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